Die LAG nordburgenland plus unterstützt seit nunmehr 7 Jahren ihre 70 Mitgliedsgemeinden bei der aktiven Gestaltung ihrer Region. Aus diesem Anlass präsentierte die LAG nordburgenland plus heute eine Fibel, in der alle 70 Mitgliedsgemeinden mit jeweils einem umgesetzten LEADER-Projekt vorgestellt werden. „Die nordburgenländischen Gemeinden haben in den letzten 7 Jahren insgesamt 404 Projekte für ihre Region umgesetzt. Mit dieser Fibel wollen wir zeigen, was sich alles in den letzten Jahren im Nordburgenland getan hat, und wie sehr die nordburgenländischen Gemeinden von EU-Mitteln profitieren“, erklärt LAG-Obmann Christian Illedits.

Getan hat sich in der 7-jährigen Tätigkeit der LAG nordburgenland plus einiges, und die LAG nordburgenland plus blickt auf eine erfolgreiche Bilanz zurück: 10,5 Millionen an Fördermitteln lösten eine Gesamtinvestition von 36 Millionen Euro aus, die fast zur Gänze in der Region blieben. „Wir haben dadurch die regionale Wertschöpfung gesteigert, und konnten Arbeitsplätze sichern und für wirtschaftliche Erfolge sorgen“, betont Obmann Christian Illedits.

Möglich machten diesen Erfolg die 70 Mitgliedsgemeinden, die gemeinsam mit der LAG nordburgenland plus an einem Strang zogen, und ihre Region mit ihren Ideen und ihrem Engagement aktiv mitgestaltet haben. Das Ziel war dabei klar: Gemeinsam für eine starke Region. „404 Projekte stehen für eine herausragende Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgemeinden. Die Projekte in den Bereichen Tourismus, Naturschutz und Dorferneuerung bereichern das Nordburgenland“, erläutert Obmann-Stellvertreter Rudolf Strommer.

Die LAG nordburgenland plus steht derzeit am Beginn der neuen Förderperiode 2014-2020. Zurzeit laufen die Verhandlungen mit dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich um die Fördermittel auf Hochtouren. Die Höhe der Fördergelder für die nächsten 7 Jahre richtet sich dabei nach mehreren Indikatoren, darunter zum Beispiel die Qualität der LES (Lokale Entwicklungsstrategie).

Die LAG nordburgenland plus hat vor kurzem ein Feedback zur LES vom Ministerium erhalten. „Das Feedback ist positiv für unsere Region ausgefallen, dennoch schärfen wir nochmals unsere Strategie, damit wir das Beste für die nordburgenländische Bevölkerung aus den Verhandlungen herausholen“, so Obmann Christian Illedits.

Das endgültige Budget der LAG nordburgenland plus für die Förderperiode 2014-2020 wird mit Ende Mai feststehen, und mit Sommer 2015 startet die LAG nordburgenland plus aktiv in die neue Förderperiode. „Die nordburgenländischen Gemeinden werden auch weiter von EU-Mitteln profitieren. Ab Sommer 2015 können neue Projekte für die Gemeinden und die Region zur Förderung empfohlen werden“, erklärt Obmann Christian Illedits.