Der Lokalen Aktionsgruppe nordburgenland plus wurde heute im Beisein von Bundesminister Andrä Rupprechter die Anerkennungsurkunde für die kommende Förderperiode verliehen.

Bereits am 01. Juni 2015 wurde das offizielle Anerkennungsschreiben von Seiten des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich an die LAG nordburgenland plus übermittelt. Das bedeutet, dass die LAG nordburgenland plus ab sofort für weitere 7 Jahre die Regionalentwicklung im Nordburgenland vorantreibt. „Wir freuen uns auf viele neue Projekte für die Region und die NordburgenländerInnen, die wir zur Förderung empfehlen können“, betont Obmann Christian Illedits. Unterstützt werden die Projekte durch die Fördermittel aus dem EU-Förderprogramm LEADER, für dessen Umsetzung sich die LAG nordburgenland plus im Nordburgenland verantwortlich zeigt. Dieses Förderprogramm verfolgt seit Jahren das Ziel, ländliche Regionen zu stärken. „Das Nordburgenland hat in den letzten Jahren massiv von den LEADER-Geldern profitiert. Insgesamt flossen 10,5 Millionen Euro an Förderungen in die Region Nordburgenland“, erklären Obmann Christian Illedits und Obmann-Stv. Rudolf Strommer.

Mit der Anerkennung startet auch offiziell die neue Förderperiode 2014-2020. „Für die neue Förderperiode stehen dem Nordburgenland rund 6 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Damit werden wir wieder zahlreiche Projekte zur Steigerung der Lebensqualität in der Region umsetzen“, betont Obmann Christian Illedits.

Das Fördervolumen in der Höhe von 6 Millionen Euro wurde der LAG nordburgenland plus nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren zugesprochen. Dafür ausschlaggebend waren vier Indikatoren:
  • In einer ersten Stufe wurde jeder Lokalen Aktionsgruppe ein Sockelbetrag, der für jede LAG gleich hoch ist, sowie ein einwohnerabhängiger Betrag zugeordnet.
  • In einer zweiten Stufe flossen ein "Qualitätsbetrag" und ein regionsspezifischer Betrag in die Förderdotierung mit ein. Die Höhe des Qualitätsbetrags richtete sich dabei nach der qualitativen Bewertung der Lokalen Entwicklungsstrategie, kurz LES genannt.
„Die LAG nordburgenland plus hat bei dem Bewerbungsverfahren zur neuen Förderperiode sehr gut abgeschnitten, was sich auch in der Höhe der Fördergelder für die nächsten Jahre zeigt. Mit diesem Fördervolumen werden wir neue wichtige Schritte in der Regionalentwicklung setzen, und Projekte rund um die Themen Wein, Natur und Daseinsvorsorge für unsere Region umsetzen“, erläutert Obmann Christian Illedits.