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Der Verein nordburgenland plus

Der Verein nordburgenland plus ist seit 2007 für die Umsetzung des EU-Förderprogrammes LEADER im Nordburgenland verantwortlich. LEADER ist ein Teil des ELER-Programmes, in dessen Fokus die Förderung der ländlichen Regionen steht.

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern fördern wir die Vielfalt und die Lebensqualität in den Bezirken Mattersburg, Eisenstadt und Neusiedl am See. Wir unterstützen unsere Mitglieder bei der Umsetzung von Projekten. Zusammen wollen wir unsere Region stärken. Wir fördern Initiativen für das Nordburgenland mit Mitteln der EU, Bund und Land.

Bilanz Förderperiode 2007-2013

Die LEADER-Region nordburgenland plus umfasste in der Förderperiode 2007-2013 insgesamt 70 Gemeinden mit rund 149.000 Einwohnern in den nordburgenländischen Bezirken Mattersburg, Eisenstadt und Neusiedl am See.

Insgesamt konnte die LAG nordburgenland plus 404 Projekte erfolgreich umsetzen, und dadurch wesentliche Schritte in der Regionalentwicklung setzen. Waren zu Beginn der Förderperiode viele kleinere Initiativen im Mittelpunkt, so hat sich der Schwerpunkt der LAG nordburgenland plus zu gemeinde- und regionsübergreifenden Projekten zum Ende der Förderperiode hin verlagert.

Start in die neue Förderperiode

Die Vorbereitungen für die Förderperiode 2014-2020 laufen bereits seit Jahresende 2013 auf Hochtouren. Im Rahmen der Generalversammlung am 25. November 2013 fiel der Startschuss zum Entwicklungsprozess. In den darauffolgenden Workshops, an denen unzählige regionale Akteure beteiligt waren, wurden die Entwicklungsbedarfe und die Kernkompetenzen der LEADER-Region nordburgenland plus definiert, und in drei Kategorien eingestuft, welche die drei Aktionsfelder der LAG nordburgenland plus für die nächsten sieben Jahre sind.

Drei Aktionsfelder für die Förderperiode 2014-2020

  • Wertschöpfung
  • Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe
  • Gemeinwohl – Strukturen und Funktionen

Der Weg zur Anerkennung als LAG

Diese drei Aktionsfelder finden sich in der Lokalen Entwicklungsstrategie, kurz LES genannt, welche unser Arbeitsprogramm für die nächsten 7 Jahre beinhaltet, und zugleich unsere Bewerbungsunterlage für den Anerkennungsprozess darstellt. Dieser Prozess wird beim Ministerium für ein lebenswertes Österreich durchgeführt.

Am 31. Oktober 2014 reichte die LAG nordburgenland plus die Lokale Entwicklungsstrategie 2014 – 2020 beim Ministerium für ein lebenswertes Österreich ein, und bekam Ende Februar 2015 in einer ersten Feedbackrunde Rückmeldung. Nach einer Überarbeitungsfrist von 6 Wochen wurde im April 2015 die überarbeitete Lokale Entwicklungsstrategie 2014-2020 erneut beim Ministerium für ein lebenswertes Österreich eingereicht.

Mit 01. Juni 2015 wurde die LAG nordburgenland plus offiziell von Seiten des Ministeriums anerkannt, was für die LEADER-Region nordburgenland plus weitere sieben Jahre Entwicklungschancen bedeutet.